Bis zu 61 Millionen Euro aus dem Sondervermögen stehen bereit für Infrastruktur und Klimaneutralität, um an HAW exzellente Forschungsinfrastruktur in einem offenen Innovationsraum – dem „OpenSpace" – aufzubauen. Gedacht ist das als Ort für inter- und transdisziplinäre Forschung mit klarem Bezug zur Hightech Agenda Deutschland (HTAD) und ihren prioritären Schlüsseltechnologien.
Gefördert wird ein dreiphasiges Vorhaben über maximal 36 Monate: erst eine bis zu 12-monatige Aufbauphase (Investition in die Ausstattung plus Community Building), dann eine rund 18-monatige FuE-Phase mit den eigentlichen Forschungsarbeiten und schließlich eine 6-monatige Skalierungsphase für den Transfer in die Praxis. Wichtig: Die Investitionen in den Innovationsraum dürfen maximal 50 % der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben (ohne Projektpauschale) ausmachen. Mindestens ein Anwendungspartner muss an Bord sein – und das verbindlich: Schon zur Antragstellung ist eine aussagekräftige Interessenbekundung bzw. ein Letter of Intent (LOI) eines außerhochschulischen Anwendungspartners beizulegen (Unis und außeruniversitäre Institute zählen hier übrigens nicht als Anwendungspartner).
Fördermittel fließen ausschließlich an die antragstellende Hochschule. Pro Hochschule ist genau ein Antrag möglich, die Zuwendung beträgt bis zu 2 Millionen Euro pro Vorhaben (inklusive 20 % Projektpauschale).
Das Verfahren ist einstufig – Sie reichen direkt einen förmlichen Vollantrag über easy-Online ein, kein Skizzen-Vorlauf. Stichtag ist der 03.08.2026. Die Vorhabenbeschreibung darf maximal 25 Seiten umfassen.
Bei gleichwertig exzellenten Anträgen behält sich der Fachausschuss eine sogenannte „Tie-Breaker-Lottery" vor – ein teilrandomisiertes Verfahren. Ganz ohne Losglück geht es also auch hier nicht.
Sie haben vielversprechende Forschungsergebnisse in der Schublade, die den Sprung in die nächste Phase verdient hätten? Genau hier setzt HAW-ForschungsSchub an. Gefördert werden anknüpfende Forschungs- und Entwicklungsarbeiten in allen Disziplinen mit bis zu 200.000 Euro pro Vorhaben – besonders gern aus den Schlüsseltechnologien und strategischen Forschungsfeldern der Hightech Agenda Deutschland (HTAD). Der Fortschritt soll, wo sinnvoll, anhand von Reifegradmodellen wie TRL (Technology Readiness Level) oder SRL (Societal Readiness Level) nachvollziehbar belegt werden.
Die Einbindung assoziierter Partner – Unternehmen oder Einrichtungen, die die Ergebnisse später aufgreifen – ist Pflicht und muss im Antrag schlüssig dargestellt werden.
Die Projektlaufzeit beträgt bis zu 24 Monate. Das Verfahren ist zweistufig – mit einem kleinen Twist: In der ersten Stufe reichen Sie eine Interessenbekundung ein. Und dann entscheidet… das Los. Aus den eingegangenen Bekundungen werden bis zu 60 antragsberechtigte HAW per Losverfahren gezogen und erst diese dürfen in der zweiten Stufe einen Förderantrag stellen. Fortuna sitzt also mit am Gutachtertisch.
Für die Interessenbekundung gibt es drei Einreichungstermine: 15.09.2026, 15.03.2027 und 15.09.2027.
Eine Infoveranstaltung findet am 02.07.2026 statt, Ansprechpartner ist das VDI Technologiezentrum.
Die HAW-EuropaNetzwerke sollen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) dabei unterstützen, gemeinsam mit internationalen Forschungspartnern themenbezogene Projektvorschläge für
europäische Förderprogramme zu entwickeln. Dazu gehören Programme wie Horizont Europa, LIFE, EU4Health, Digital Europe und Eureka-Instrumente.
Gefördert werden Projekte, die sich nachweislich der Vernetzung mit potenziellen europäischen und internationalen Partnern widmen, um gemeinsam Anträge in den genannten Programmen einzureichen.
Zusätzlich können auch weitere Aktivitäten zur Netzwerkbildung unterstützt werden, beispielsweise die Organisation einer internationalen "Research Week".
Das Verfahren ist einstufig. Es gibt keine festen Fristen, Anträge können jederzeit eingereicht werden. Pro HAW dürfen jedoch maximal drei Projekte gleichzeitig laufen. Anträge können bis zum
30.06.2029 eingereicht werden.
Die Projektlaufzeit beträgt bis zu 12 Monate und endet in der Regel mit der Einreichung des erarbeiteten EU-Antrags. Pro Projekt können bis zu 75.000 Euro beantragt werden.
Die DFG startet mit dem sicherlich spannendsten Förderprogramm, das gerade für HAW / FH auf dem Markt ist. das Programm soll jedes Jahr ab 2023 für fünf Jahre ausgeschrieben werden. Zur Bewerbung sind forschungsstarke HAW / FH aufgerufen, die erkenntnisorientierte Forschung betreiben.
Die nächste Bewerbungsfrist ist der 12. Februar 2025 für die Antragsskizze der dritten Ausschreibungsrunde.
Wir wissen leider noch immer nicht wofür das "Plus" steht, aber wir wissen, dass die Ausschreibung bis Ende 2024 läuft.
Es gibt keine Ausschreibungsfrist, die Projektskizzen können durchgehend bei der DFG eingereicht werden.
Was wird gefördert?
Grundlagenforschung soll in die Anwendung gebracht werden. Die Ausschreibung steht allen Fachgebieten offen, wissenschaftliche Vorarbeiten sind eine zentrale Voraussetzung, aber: "Im Gegensatz zu den regulären Transferprojekten bauen Transfer HAW/FH PLUS-Projekte nicht auf einem DFG-geförderten Vorprojekt auf, sondern basieren auf den wissenschaftlichen Ergebnissen aus anderweitigen Vorarbeiten."
Müsste es dann nicht eigentlich "Transfer HAW/FH MINUS" heißen? Egal.
Diese Ausschreibung richtet sich ausschließlich an FH/HAW und wird einmal im Jahr ausgeschrieben. Pro Hochschule ist ein Antrag pro Jahr möglich und darauf sollten Sie dabei achten:
Es geht um Forschung mit internationalen Partnern, Auf- und Ausbau von internationalen Partnerschaften, die mit unterschiedlichen Unterstützungsangeboten, wie bspw. Workshops und Delegationsreisen unterstützt werden sollen.
Dafür werden Matchmaking Veranstaltung und Reisen nach, bspw. Jordanien veranstaltet.
Hier finden Sie weitere Informationen zum Programm.
Ein überzeugender Antrag entscheidet sich oft im Detail – in der Schärfe der Forschungsfrage, der Stringenz des Verwertungskonzepts und der Frage, ob die 25 Seiten wirklich das Beste aus Ihrem Vorhaben herausholen. Genau hier setzen wir an: Mit einem individuellen Coaching begleiten wir Sie von der ersten Idee bis zum eingereichten Antrag, und mit unserem Lektorat sorgen wir dafür, dass Ihr Text inhaltlich wie sprachlich überzeugt. Lassen Sie uns unverbindlich sprechen – in einem kurzen Termin zeigen wir Ihnen, welche Unterstützungsoptionen zu Ihrem Vorhaben passen. Vereinbaren Sie einfach einen Termin mit uns, wir freuen uns auf Ihr Projekt.
Schreiben Sie uns: [email protected]